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Gedanken im Chaos

  • Writer: alexandraromanic
    alexandraromanic
  • Jun 17
  • 1 min read

Updated: Jul 25

Ich beginne zu sehen:

Nicht alles, was in mir klingt,

ist wirklich ich.

 

Ein Teil davon kommt aus alten Stimmen,

aus Worten, die ich irgendwann geglaubt habe,

aus Blicken, die sich festgesetzt haben.

 

Gedanken kommen und gehen –

wie Wolken, nicht wie Himmel.

 

Und ich bin nicht jede Wolke,

nicht jeder Sturm,

nicht jeder dunkle Satz,

der sich kurz in mir verirrt.

 

Ich bin der Raum, in dem sie ziehen.

Ich bin das stille Dazwischen,

dass sie kommen sieht

und auch wieder gehen lässt.

 

Manchmal verliere ich mich trotzdem,

verwechsele Lärm mit Wahrheit,

und glaube, ich sei das Chaos selbst.

 

 

Doch dann atme ich

und erinnere mich leise:

 

 

Nicht jeder Gedanke ist meiner.

Nicht jede Stimme spricht mich.

Und ich darf wählen,

wem ich glaube

 

Schöne Worte

Sind schön,

aber ehrliche Worte

sind schöner.




Thoughts in chaos


I begin to see:

Not everything that sounds inside me

is really me.


Some of it comes from old voices,

from words that I believed at some point,

from glances that have taken hold.


Thoughts come and go –

like clouds, not like sky.


And I'm not every cloud,

not every storm,

not every dark sentence,

who gets lost in me for a moment.


I am the room in which they move.

I am the silent in-between,

that she sees coming

and lets it go again.


Sometimes I still get lost,

Mistake noise for truth,

and I think I'm chaos itself.


But then I breathe

and remember quietly:

Not every thought is mine.

Not every voice speaks to me.


And I may choose,

Who I believe


Beautiful words

Are beautiful,

but honest words

are more beautiful.

 
 
 

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